GRÜNLAND RETTEN 
BODEN SCHÜTZEN!

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Medieninhaberin und Herausgeberin: 
DIE GRÜNEN OÖ – DIE GRÜNE ALTERNATIVE OÖ 
Landgutstraße  17, 4040 Linz 
Landesgeschäftsführerin: Ursula Roschger

  1. Wo unser Essen wächst, wird nicht mehr gebaut  

Es darf nicht sein, dass auf wertvollen landwirtschaftlichen Böden Betriebsbaugebiete entstehen, durch Felder Straßen gezogen und unsere Kornkammer zu Parkplätzen werden. Denn damit zerstören wir das Fundament unserer Lebensmittelproduktion. Daher müssen die besten Agrarflächen gesetzlich geschützt werden und für Bauvorhaben tabu sein.

Wir haben in Oberösterreich mit dem Flächenverbrauch mittlerweile ein riesiges Problem. Wir betonieren unser Grünland zu und gleichzeitig sterben unsere Ortskerne. 

Das geht sich nicht mehr aus. Die Politik muss endlich andere Rahmenbedingungen setzen!

Landesrat Stefan Kaineder

JETZT SCHÜTZEN!

Bagger fahren auf, Baufahrzeuge, LKW. Wo früher Grünland war, wächst nun ein neues Gebäude aus dem Boden - samt Parkplätzen und Zufahrtstraßen. Es ist ein Szenario, das in Oberösterreich x-fach zu beobachten ist und das sich mittlerweile zu einem Riesenproblem entwickelt hat. 

Der Bodenverbrauch hat bedrohliche Dimensionen angenommen. 

Allein in OÖ werden täglich 2 ha Boden für Bau- und Verkehrszwecke umgewidmet, 1 ha davon wird in Folge versiegelt. Österreichweit gehen täglich 12 ha verloren – das entspricht 17 Fußballfeldern pro Tag. Damit werden wichtige Flächen vernichtet, für Lebensmittelproduktion, Wasserrückhalt und Erhalt der Tier- und Pflanzenvielfalt. 

Die Grünen fordern seit Jahren effektiven Bodenschutz und damit einen Kurswechsel der zuständigen Politik, aber diese zaudert und zögert nach wie vor, wie die Kritik vieler Expertinnen und Experten am neuen OÖ Raumordnungsgesetz zeigt. 

Es werden weiter Umwidmungen durchgewunken und an den Ortsrändern Supermärkte und Einkaufszentren hochgezogen. Das geht sich nicht mehr aus! 

Unterstütze uns mit deiner Stimme für das OÖ GRÜNLAND! 

 UNSERE 4 FORDERUNGEN FÜR EINE 
 NEUE 
OÖ RAUMORDNUNGSPOLITIK 

  2. Wo sich die Menschen erholen, wird nicht mehr gebaut  

Gleiches gilt auch für die Erholung und Rückzugsgebiete der Menschen. Auch diese werden durch Bodenversiegelung und Verbauung immer weniger. Diese Gebiete müssen in einem landesweiten Grünzonenplan verankert und vor Verbauung gesetzlich geschützt werden. Sie sind für Umwelt und Lebensqualität der Menschen von zentraler Bedeutung.

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  3. Kein Einkaufszentrum mehr auf der Grünen Wiese  

Der Wildwuchs an Supermärkten auf der Grünen Wiese muss aufhören. Dazu müssen die Bedarfsnachweise für die Ansiedlung neuer Verbrauchermärkte deutlich verschärft werden. Denn laufend neue Supermärkte sind wahrlich nicht nötig. Österreich hat schon jetzt eine der höchsten Einkaufsflächen/Kopf mit 1,67 m2. Gleichzeitig bleiben immer mehr Industrie- und Gewerbe-Brachflächen in Oberösterreich ungenutzt.

  4. Parken oben oder unter Firmen und Einkaufszentren  

Die Parkplätze bei Supermärkten und Großbetrieben verschwenden zügellos Grünland. Wenn solche Betriebe künftig gebaut werden, darf es ab einer bestimmten Größe nur mehr Hoch- oder Tiefgaragen geben. Nur so ist zu verhindern, dass für gigantische Parkplätze kein wertvolles Grünland mehr versiegelt wird.

 UNSERE 4 FORDERUNGEN 
 FÜR EINE NEUE OÖ 
 RAUMORDUNGSPOLITIK